Tuesday, November 9, 2010

Übrigens ...



und bevor ich es vergesse ... Das geht heute schon den ganzen Tag so. Auf dem Weg zum Kindergarten war es noch Regen, auf dem Rückweg dann Schnee ... seufz.

EDIT: Wie gut, dass unsere Wohnung schon fertig ist. *auf die Schenkel klopf*

Über die Mythen der Selbständigkeit ...

"Kreativ? Das Wort ist vergiftet"

Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Bröckling über Illusion und Wirklichkeit, über Utopie und Selbstausbeutung im Alltag der neuen Selbständigen.


Auf das Interview bin ich durch eine Kollegin aufmerksam geworden. Zwar kann ich mich mit der Art der Selbständigen, die hier beschrieben werden, nur wenig identifizieren, aber die Mythen, die hier bezüglich der Selbständigkeit angesprochen werden, sind schon zutreffend analysiert. Meine Berufsgruppe ist in diesem Interview und in den damit verlinkten Artikeln aber gar nicht berrücksichtigt. Vermutlich, da muss ich einem weiteren Kollegen zustimmen, weil "wir" viel zu bodenständig sind. Weder mache ich mit meiner Arbeit ein Vermögen, noch zähle ich zur Sparte "brotloser Künstler". Meine Arbeit und die Familie lassen sich - mit etwas Übung und Erfahrung - vereinbaren.
Ein Aspekt, der im Interview beschrieben wird, ist mir allerdings besonders wertvoll, obwohl das befremdlich sein mag. Wenn mal etwas schief läuft, dann habe ich in 99 % der Fälle keine Chance, die Schuld auf andere abzuwiegeln. Im Laufe der Zeit habe ich das schätzen gelernt, es macht das Leben einfacher und weniger verstrickt, weil ich mir nicht erst überlegen muss, ob mir jemand übel mitspielen will, ich ein Opfer der Umstände bin oder tatsächlich etwas falsch gemacht habe und was. Nein, das ist meist ziemlich offensichtlich und macht dann damit die Konsequenzen eindeutiger und somit besser zu ertragen. Finde ich, jedenfalls.

Montag ....

Diesen Montag habe ich komplette 6 bis 7 Stunden in der Kindernotaufnahme verbracht. Nein, nicht erschrecken, kein böser Unfall oder andere dramatische Entwicklungen. Lediglich der doofe Virus, der alle Vorhaben für das "Geburtstagswochenende" zunichte gemacht hat. Zwar ging es den Kindern Samstag, Sonntag deutlich besser, dafür ist aber der Herzallerliebste jetzt krank.
Sonntag Abend war ich schon guter Hoffnung, was die Rückkehr in den Alltag am Montag anbelangt, aber Jonah hat während der Nacht noch einmal einen richtig schönen Fieberschub bekommen und mir hat es dann irgendwie gelangt.
Also Amélie ab in den Kindergarten und Jonah und ich ins Krankenhaus. Hier konnte ich wenigstens sichergehen, dass Jonah vollständig untersucht wird und so haben sich die viele Stunden ausharren auch gelohnt. Jonah war engelsgleich. Extrem pflegeleicht, kein Gejammere, nicht mal während der Untersuchungen, und freundlich und entzückend zu jedermann. Ich war beeindruckt.
Ein gescheites Medikament haben wir immer noch nicht bekommen und Jonah ist heute nach wie vor zuhause, weil er heute Nacht immer noch Fieber hatte, aber immerhin weiß ich jetzt, dass die Infektion nicht besser geworden ist, aber auch nicht schlimmer, dass es sich nicht um eine Harnwegsinfektion oder irgendwas Fieses in der Magengegend handelt, dass Lunge, Ohren, Hals nach wie vor in Ordnung sind und dass ich ihm nach wie vor bedenkenlos (wenn notwendig!) Paracetamol einflössen kann. Und falls es Mittwoch nicht besser ist, dann doch Antibiotika. Ich hoffe aber lieber auf ein kleines Wunder.

2 Jahre



Thursday, November 4, 2010

Keine Kekse

Besser: kein Antibiotikum. Da Ohren, Hals und Lunge frei bzw nicht entzündet sind, meinte der Arzt, es sei nach so langer Zeit jetzt ohnehin besser, den Körper den Virus selbst niederkämpfen zu lassen, denn ein Virus ist es, soviel konnten wir immerhin herausfinden.
Das heißt also noch ein paar Tage mehr mit schmerzhaften Unterbrechungen der Nachtruhe und meinem Ein-Frau-Unterhaltungsprogramm für die Kinder durchhalten. Der Mann ist derweil täglich mindestens 14 Stunden arbeiten und auch am Wochenende nur Samstags wirklich anwesend. Hier türmen sich die Wäscheberge, morgen muss ich irgendwie putzen und so ganz nebenbei hat der Sohnemann am Samstag Geburtstag. Dank der Krankheit habe ich noch nicht mal die Geschenke besorgt. Kuchen will auch noch gebacken werden und was "Schönes" (sprich: Ausflug oder Mini-Party oder beides) wollten wir eigentlich auch machen. Aber ich fürchte, das muss verschoben werden. Ärgerlich, das. Sehr ärgerlich - aber nicht zu ändern.

Wednesday, November 3, 2010

Fantastische Aussichten

... für den kommenden Winter sind das.

Der Erkältung, die sich hier zunächst ganz unbemerkt eingeschlichen hat, gefällt es bei uns so gut, dass es ihr täglich besser geht ... und den Kindern, trotz verschärfter Gabe von Hustensaft, Paracetamol (des Nachts, sonst ist gar keine Ruhe zu finden), Nasenspray und ätherischen Ölen, täglich schlechter. Selbst wenn es tagsüber so aussieht, als ginge es besser, die Nächte sind alles andere als erholsam und meistens von ein bis zwei Fieberschüben gezeichnet.

Morgenfrüh also Arzttermin. Ausnahmsweise wäre ich mal sehr dankbar, wenn der einfach ein passendes Antibiotikum rüberschieben könnte.

Monday, November 1, 2010

Alles wunderbar ...

... greuslich.

Die Kinder sind seit Freitag beide mit einer Erkältung lahm gelegt, die Nächte waren entsprechend kurz und mit nur wenig (sehr wenig) Schlaf gesegnet. Nebenbei versucht der Herzallerliebste zu renovieren (müsste ich nicht die Kinder unterhalten, hätte ich ja gerne, sehr gerne sogar, geholfen) und ich (heute wieder) zu arbeiten. Hach ja.
Ich denke, Amélie is morgen wieder einsatzklar, aber Jonah hängt noch ziemlich durch und hat Nachts auch noch Fieber ... ich hoffe auf Wunderheilung ....

Edit: ... am schlimmsten ist es irgendwie, wenn die Kinder so halb krank, halb gesund sind und sie noch nicht wieder voll belastungsfähig sind, gleichzeitig aber genug Energie haben, um im Haus alles auf den Kopf stellen zu wollen ...