Eigentlich habe ich keine Zeit, gerade jetzt. Ich müsste putzen, spülen und Papierkram erledigen und in einer Stunde müssen die Kinder abgeholt werden. Trotzdem endlich mal ein paar Schnipsel:
Zur Schwangerschaft
- ich gehe nicht, ich rolle
- naja, genaugenommen watschel ich wie eine Ente
- Motto: Look like a walrus, feel like a walrus, walk like a duck!!!
- wenn man mal davon absieht, dass ich so gar nicht belastungsfähig bin, also weder körperlich noch psychisch, dann geht es ansonsten gut ;O)
- dritte Schwangerschaften sind, auch dank der schon anwesenden Familienmitglieder, halt einfach anstrengender
- ich kann mich nicht so richtig entscheiden, ob ich nun will, dass das Kind kommt oder lieber doch nicht, der Bauch ansich ist jedenfalls lästig
- und bitte schon gar nicht zum errechneten Geburtstermin (31. Dez.) - aber da habe ich wohl schlechte Chancen, zumindest wenn man von Amélie und Jonah ausgeht ...
- ausnahmsweise sieht es mal so aus, als seien wir bis dahin aber so richtig auf das Kind vorbereitet
- es muss nur noch ein neuer Kinderwagen her und Amélie wird sich ans Laufen gewöhnen müssen (wird kein Spaß)
- Jonah wird mich teilen müssen (wird auch kein Spaß, auf die Heulkonzerte freue ich mich schon)
- der Herzallerliebste hat ab dem 22. Dez quasi frei und geht im Januar (Schweden halt) in Elternzeit - ich freue mich
- ich könnte permanent nur essen
- ich bin mir nicht sicher, ob der Dauer-Hunger nun an der Schwangerschaft oder an der energiezehrenden Witterung liegt (ehrlich)
Zu Weihnachten
- wir basteln uns anfängerhaft durch die Wochenenden
- wir backen uns anfängerhaft durch die Wochenenden
- meine Nerven leiden darunter beträchtlich ... :O)
- ich habe keine Ahnung, wie ich bis Weihnachten alles schaffen soll, nicht nur ist der ganze Weihnachtskrams noch zu organisieren, nein, das Wohnzimmer ist natürlich auch noch nicht fertig und der ganze Papierkram will und will kein Ende nehmen, fürchterlich
- mir fehlt Weihnachten in Deutschland, mit der Familie, den Traditionen und Gebräuchen, ich fühle mich hier schrecklich entwurzelt (also über die Maße, sozusagen)
- Weihnachten/der Advent hier ist wahnsinnig "kinderfreundlich", es wird gesungen, getanzt und gelacht und trotzdem, irgendwie fehlt mir was
- am Montag "großer" Luciaumzug mit Amélie als (eine unter vielen) Lucia mit Plastiklichtkrönchen in Gold (hätte eigentlich grün sein müssen, ich unwissende, ich!), Jonah als Tomtenisse (obwohl Pepparkaksgubbe so süß gewesen wäre, da waren die Erzieherin und ich uns einig - aber der G.r.u.p.p.e.n.z.w.a.n.g und mein modebewusster Sohn .... *kopfschüttel*)
- in Kurz: ein riesen Tamtam für eine halbe Stunde Spaß oder so ... aber Tradition ist halt Tradition, in dem Fall schwedische, daran kommt man schlicht nicht vorbei
- das Weihnachtsessen ist mein Horror (ja, ich gebe es zu, ich bin verwöhnt. Weihnachten bisher imemr im elterlichen Zuhause, da musste man "nur" aushelfen was das Kochen anbelangt - und wie gesagt, mir wird der erweiterte Familientrubel dieses Jahr sehr fehlen)
Zur Wohnung
- besser nicht fragen
- der Mann gibt sich wirklich Mühe aber irgendwann brauchen selbst wir ja Zeit nur für die Familie ... und bei den Arbeitszeiten ... und ich kriege mit diesem Bauch irgendwie so gar nix hin ....
- Weihnachten hoffentlich im Wohnzimmer .... !!!
Die Kinder
- sie wachsen! und wie! Amelie jetzt mit Größe 98-104 (sensationell, wer mein schmächtiges Töchterchen kennt, weiß wovon ich rede)
- Jonah irgendwo zwischen 86 und 92 (beängstigend, er scheint schon seit ein, zwei Wochen einen einzigen großen Wachstumsschub zu durchlaufen, ein Ende ist nicht abzusehen)
- und SIE ESSEN! auch das: ganz ungewohnt
- ich führe das auf die Kälte zurück
- Amélie ist ganz die große Schwester und muss manchmal in ihrer Bemutterung gebremst werden
- im Januar wechselt sie in die große Gruppe, ich freue mich für sie, denn bisher war sie die Älteste in ihrer Gruppe, jetzt darf sie auch mal die Kleine sein, ich finde das ganz gut
- Amélie überrascht mich im Moment immer wieder mit ihren recht guten Deutschkenntnissen, die Sätze sind grammatikalisch jetzt fast makellos (also nicht dem Schwedischen angeglichen, wie bisher, Kleinigkeiten sind natürlich immer noch zu verbessern und der Wortschatz muss im nächsten Deutschlandurlaub kräftig aufgestockt werden, obwohl ich mir alle Mühe gebe, aber ich kann eben kein komplett deutsches Umfeld ersetzen)
- Jonah ist nicht nur in einem einzigen großen Wachstumsschub sondern generell in einem einzigen Entwicklungsschub
- er spricht gut Schwedisch, beschränkt sich im Deutschen aber gerne noch auf Zwei- bis Drei-Wortsätze (maximal) - ist aber okay, dafür versteht er alles und das ist erstmal das Wichtigste
- Jonah tanzt, klettert, singt und macht "Kung-Fu", überhaupt, dieser Bewegungsdrang bei Jungs, unglaublich
- man weiß ja so im Allgemeinen, dass Väter für Jungs als Vorbilder enorm wichtig sind, es ist aber erstaunlich, dass so ganz bewusst und aus nächster Nähe mitzuerleben
- für Jonah ist Papa einfach der Held und wenn Jonah Spaß haben will (und sprichwörtlich nicht bemuttert werden will), dann zieht er Papa auf alle Fälle vor
- und wehe, Papa ist nicht da
- überhaupt, väterliche Autorität wiegt schwerer als mütterliche
- Amélie und Jonah sind tolle Geschwister. Ja, sie streiten, ja sie sind eifersüchtig. Aber sie spielen meistens schön miteinander, passen - ganz freiweillig und unaufgefordert - aufeinander auf, teilen Sachen recht gut miteinander und sind überhaupt gerne zusammen. Schön zu sehen.
Und jetzt muss ich mich ganz, ganz doll mit allem beeilen ...
Friday, December 10, 2010
Friday, November 26, 2010
Information Overload
Momentan streikt mein Verstand. Offensichtlich bin ich zu schwanger (ich hasse diese Entschuldigung), zu sehr mit dem Alltag, den Sorgen um Kinder und sich totarbeitenden Mann und zu sehr mit den gerade sehr unerfreulichen beruflichen Herausforderungen beschäftigt, als dass ich "privat" auch nur annähernd irgendetwas Vernünftiges auf die Reihe bekommen würde. Schlimm ist es, wenn man gerne möchte und nicht kann. Aber unter diesen Umständen hülle ich mich lieber erstmal in Schweigen. Schönes Wochenende.
Monday, November 22, 2010
Immernoch der König?
Geliebte wurden Königen seit jeher nicht zum Verhängnis. Auch Carl Gustaf von Schweden haben die Enthüllungen über eine frühere Liebesaffäre nach Auffassung des Historikers Fabian Persson bisher nicht so geschadet, wie zu erwarten gewesen wäre. (FAZ online)
Die Lust der Medien am Tratsch ist doch bemerkenswert. Am "Skandal und Skandalbuch um den schwedischen König" (eine Geliebte! Frauen! Freunde mit zweifelhaften Hobbys! illegale Nachtclubs!) ist man in den letzten Wochen ja kaum vorbeigekommen, weder hier "vor Ort" noch in der deutschen Medienlandschaft. Das führte zum einen zu intellektuellen Ergüssen in der Süddeutschen (Ein Herz und eine Krone), die mich beinahe dazu veranlassten, meine eigene Abhandlung über die Distanz des öffentlichen und privaten Raumes und dessen Entwicklung von der Neuzeit bis in die Postmoderne und den spezifischen Fall Schweden zu schreiben - aber der schnöde Alltag und der Umfang des Projektes hat es verhindert. Zum anderen neben einigen Klatschspalten-Artikeln, jetzt also noch zu einem Interview in der FAZ.
Um das Thema noch möglichst lange weiterzuköcheln, werden nun die Historkier bemüht, die erklären, was man doch eigentlich ohnehin wissen sollte: ist alles nix neues. Aber vielleicht setzte ich da zu viel voraus. Schön an dem Interview sind meiner Meinung nach diese beiden Zitate, weil sie die Sache auf den Punkt bringen und in ihrer Art so herrlich kurz, knapp und ein bisschen schwedisch sind:
"Er ist der König. Ein König tritt nicht zurück, er stirbt."
- Mehr muss man dazu eigentlich ohnehin nicht sagen, wer einen freiwilligen Rücktritt des Königs erwartet, hat vom Wesen einer Monarchie wenig Ahnung ... der König würde die gesamte Monarchie irgendwie ad absurdum führen, wenn er so ganz freiwillig und ohne Putsch oder sonstige gewaltätige Aufregung abtreten würde, im Ernst. Dann eher enthaupten, bitte. ;O)
"Waren die schwedischen Medien vorher vielleicht zu naiv, zu königstreu, wenn sie doch nicht berichteten, was angeblich in Stockholmer Journalistenkreisen längst bekannt war?
Sie waren darauf bedacht, Distanz zum Privatleben der Königsfamilie zu wahren. Sicher aber wird sich künftig einiges ändern müssen. Allein schon, weil das Internet immer schneller Gerüchte aus Stockholm in ganz Schweden verbreiten kann. Aber, und vielleicht mag es für Sie recht konservativ klingen, ich denke, es wäre doch schön, wenn sich auch künftig ein Standard des Abstands bewahren ließe."
Womit wir irgendwie an den Kern der Sache gelangen. Nach intensiver Analyse kam ich mithilfe meines in diesen Dingen (sprich: Beobachtung und Erkennen von kulturellen Eigenheiten, insbesondere hier in Schweden) m.M.n. recht feinfühligen Mannes zu dem (natürlich subjektiven) Schluss:
das Waschen schmutziger Wäsche in der Öffentlichkeit ist eigentlich etwas eher "un-schwedisches". Man ergötzt sich nicht am Leid anderer(in diesem Fall die geprellte Ehefrau/Königin), man sieht darüber hinweg, vor allem, wenn es sich um ein Symbol nationalen Stolzes wie den König handelt. Es langt auch vollkommen, wenn sich die beiden Eheleute das Leben im Privaten gegenseitig schwer machen. Jedenfalls war das wohl bisher so. Das erklärt auch, warum das Buch (Der widerwillige Monarch - Den motvilliga monarken) überhaupt so ein Aufsehen in Schweden erregen konnte, es ist sozusagen etwas vollkommen neues. Man kannte das von den Briten und anderen "auf dem Kontinent", aber hier in Schweden? Wohl eher nicht, das entsprach mehrheitlich wohl nicht dem eigenen Anspruch und Selbstbild.
Das erklärt auch das sehr unbeholfen wirkende Auftreten des Königs anlässlich der Elchjagd vor zwei (?) Wochen.
Beim ersten Sehen habe ich mir im Geiste die Haare gerauft und mich gefragt, was sich die PR-Menschen am Hof dabei eigentlich gedacht haben? Den Mann einfach so völlig ungebrieft (=unvorbereitet) vor die Kamera zu schicken ... Aber dieses peinlich betretene Auftreten, diese unbeholfene Art ... mir ist das privat schon oft in anderen Situationen begegnet und ich habe fest vor, dem wann, wieso, weshalb und warum noch einen Blogeintrag zu widmen. Heute hat mich nur erstaunt, dass sich die "seriöse deutsche Medienlandschaft" immer noch mit dem Thema auseinandersetzt ... und dann musste ich mich doch auch mal dazu auslassen ... ;O)
Für mich ist die Monarchie hier in Schweden schlicht ein Aspekt der Landeskultur, den ich so von Deutschland nicht kenne und dessen Ausprägung ich bisher zwar als sehr teuer, aber aufgrund seiner bisher andauernden historischen Kontinuität und der starken Präsenz doch auch als interessant und eigentlich ganz angenehm empfinde.
Mein Mann hat das dann auch ganz hübsch auf den Punkt gebracht - so irgendwie:"Eigentlich wussten doch alle, dass der König ein Casanova ist, es wurde einfach nur nicht darüber gesprochen. Es hat auch niemanden interessiert, denn seine Rolle als Repräsentant hat er immer gewissenhaft erfüllt. Einzig wirklich peinlich an der ganzen Geschichte ist ohnehin nur der schlechte Geschmack, den er bewiesen hat."
EDIT 24.11: Laut heutiger "Metro" ist die Unterstützung für die Monarchie in den letzten Wochen sogar um 6 % gestiegen ... hört, hört!! Ob das allerdings ein langfristiger Trend ist???
Die Lust der Medien am Tratsch ist doch bemerkenswert. Am "Skandal und Skandalbuch um den schwedischen König" (eine Geliebte! Frauen! Freunde mit zweifelhaften Hobbys! illegale Nachtclubs!) ist man in den letzten Wochen ja kaum vorbeigekommen, weder hier "vor Ort" noch in der deutschen Medienlandschaft. Das führte zum einen zu intellektuellen Ergüssen in der Süddeutschen (Ein Herz und eine Krone), die mich beinahe dazu veranlassten, meine eigene Abhandlung über die Distanz des öffentlichen und privaten Raumes und dessen Entwicklung von der Neuzeit bis in die Postmoderne und den spezifischen Fall Schweden zu schreiben - aber der schnöde Alltag und der Umfang des Projektes hat es verhindert. Zum anderen neben einigen Klatschspalten-Artikeln, jetzt also noch zu einem Interview in der FAZ.
Um das Thema noch möglichst lange weiterzuköcheln, werden nun die Historkier bemüht, die erklären, was man doch eigentlich ohnehin wissen sollte: ist alles nix neues. Aber vielleicht setzte ich da zu viel voraus. Schön an dem Interview sind meiner Meinung nach diese beiden Zitate, weil sie die Sache auf den Punkt bringen und in ihrer Art so herrlich kurz, knapp und ein bisschen schwedisch sind:
"Er ist der König. Ein König tritt nicht zurück, er stirbt."
- Mehr muss man dazu eigentlich ohnehin nicht sagen, wer einen freiwilligen Rücktritt des Königs erwartet, hat vom Wesen einer Monarchie wenig Ahnung ... der König würde die gesamte Monarchie irgendwie ad absurdum führen, wenn er so ganz freiwillig und ohne Putsch oder sonstige gewaltätige Aufregung abtreten würde, im Ernst. Dann eher enthaupten, bitte. ;O)
"Waren die schwedischen Medien vorher vielleicht zu naiv, zu königstreu, wenn sie doch nicht berichteten, was angeblich in Stockholmer Journalistenkreisen längst bekannt war?
Sie waren darauf bedacht, Distanz zum Privatleben der Königsfamilie zu wahren. Sicher aber wird sich künftig einiges ändern müssen. Allein schon, weil das Internet immer schneller Gerüchte aus Stockholm in ganz Schweden verbreiten kann. Aber, und vielleicht mag es für Sie recht konservativ klingen, ich denke, es wäre doch schön, wenn sich auch künftig ein Standard des Abstands bewahren ließe."
Womit wir irgendwie an den Kern der Sache gelangen. Nach intensiver Analyse kam ich mithilfe meines in diesen Dingen (sprich: Beobachtung und Erkennen von kulturellen Eigenheiten, insbesondere hier in Schweden) m.M.n. recht feinfühligen Mannes zu dem (natürlich subjektiven) Schluss:
das Waschen schmutziger Wäsche in der Öffentlichkeit ist eigentlich etwas eher "un-schwedisches". Man ergötzt sich nicht am Leid anderer(in diesem Fall die geprellte Ehefrau/Königin), man sieht darüber hinweg, vor allem, wenn es sich um ein Symbol nationalen Stolzes wie den König handelt. Es langt auch vollkommen, wenn sich die beiden Eheleute das Leben im Privaten gegenseitig schwer machen. Jedenfalls war das wohl bisher so. Das erklärt auch, warum das Buch (Der widerwillige Monarch - Den motvilliga monarken) überhaupt so ein Aufsehen in Schweden erregen konnte, es ist sozusagen etwas vollkommen neues. Man kannte das von den Briten und anderen "auf dem Kontinent", aber hier in Schweden? Wohl eher nicht, das entsprach mehrheitlich wohl nicht dem eigenen Anspruch und Selbstbild.
Das erklärt auch das sehr unbeholfen wirkende Auftreten des Königs anlässlich der Elchjagd vor zwei (?) Wochen.
Beim ersten Sehen habe ich mir im Geiste die Haare gerauft und mich gefragt, was sich die PR-Menschen am Hof dabei eigentlich gedacht haben? Den Mann einfach so völlig ungebrieft (=unvorbereitet) vor die Kamera zu schicken ... Aber dieses peinlich betretene Auftreten, diese unbeholfene Art ... mir ist das privat schon oft in anderen Situationen begegnet und ich habe fest vor, dem wann, wieso, weshalb und warum noch einen Blogeintrag zu widmen. Heute hat mich nur erstaunt, dass sich die "seriöse deutsche Medienlandschaft" immer noch mit dem Thema auseinandersetzt ... und dann musste ich mich doch auch mal dazu auslassen ... ;O)
Für mich ist die Monarchie hier in Schweden schlicht ein Aspekt der Landeskultur, den ich so von Deutschland nicht kenne und dessen Ausprägung ich bisher zwar als sehr teuer, aber aufgrund seiner bisher andauernden historischen Kontinuität und der starken Präsenz doch auch als interessant und eigentlich ganz angenehm empfinde.
Mein Mann hat das dann auch ganz hübsch auf den Punkt gebracht - so irgendwie:"Eigentlich wussten doch alle, dass der König ein Casanova ist, es wurde einfach nur nicht darüber gesprochen. Es hat auch niemanden interessiert, denn seine Rolle als Repräsentant hat er immer gewissenhaft erfüllt. Einzig wirklich peinlich an der ganzen Geschichte ist ohnehin nur der schlechte Geschmack, den er bewiesen hat."
EDIT 24.11: Laut heutiger "Metro" ist die Unterstützung für die Monarchie in den letzten Wochen sogar um 6 % gestiegen ... hört, hört!! Ob das allerdings ein langfristiger Trend ist???
Monday, November 15, 2010
Saudades
Hochglanz-Werbevideo. Aber wen interessierts, an einem verregneten, grauen Montagmorgen?
Brazil Sensational! from Banco de Video Mtur on Vimeo.
Thursday, November 11, 2010
Unmögliche Gelüste
sind in der Schwangerschaft ja nichts ungewöhnliches.
Bei mir schlagen diese jedoch häufig in wirklich eigentümliche Richtungen aus. Nicht nur bekomme ich jedesmal, sobald der Bauch anfängt zu wachsen, das unendliche Bedüfnis, mich mit den neuesten Modetrends einzudecken (ich beherrsche mich natürlich) und überhaupt mein gesamtes ICH rundum zu verändern und zu erneuern,die Aussicht auf ein weiteres Jahr Intensivpflege eines Säuglings löst bei mir auch immer ein wenig den Fluchtreflex aus.
Am allerliebsten würde ich die Koffer packen und mich irgendwo in warme Gefilde verdrücken und den lieben langen Tag nix anderes machen als Tauchen. Auch wenn es für mich nicht ganz so spektaktulär sein muss wie in diesem netten Bericht, der mir als Ablenkung jetzt aber gerade recht kam.
Indischer Ozean
Tauchen mit sanften Riesen
Bei mir schlagen diese jedoch häufig in wirklich eigentümliche Richtungen aus. Nicht nur bekomme ich jedesmal, sobald der Bauch anfängt zu wachsen, das unendliche Bedüfnis, mich mit den neuesten Modetrends einzudecken (ich beherrsche mich natürlich) und überhaupt mein gesamtes ICH rundum zu verändern und zu erneuern,die Aussicht auf ein weiteres Jahr Intensivpflege eines Säuglings löst bei mir auch immer ein wenig den Fluchtreflex aus.
Am allerliebsten würde ich die Koffer packen und mich irgendwo in warme Gefilde verdrücken und den lieben langen Tag nix anderes machen als Tauchen. Auch wenn es für mich nicht ganz so spektaktulär sein muss wie in diesem netten Bericht, der mir als Ablenkung jetzt aber gerade recht kam.
Indischer Ozean
Tauchen mit sanften Riesen
Wednesday, November 10, 2010
Populär
Amélie: "Ichkannichkannichkann."
Jonah: "Jaaa, jag vet." (Jaaa, ich weiß.)
Aktueller Schlachtruf (dank vermehrtem Toy Story-Konsum aufgrund von andauernder Krankheit)- Jonah: "To infinemy (!) and beyooooooooooooooond."
Zeitgleich fliegt die Buzz-Stoffpuppe oder was sich sonst gerade in seiner Hand befindet in hohem Bogen durch die Luft. Weniger glücklich ist das, wenn es sich um Spielzeugautos o.ä. handelt.
Jonah: "Jaaa, jag vet." (Jaaa, ich weiß.)
Aktueller Schlachtruf (dank vermehrtem Toy Story-Konsum aufgrund von andauernder Krankheit)- Jonah: "To infinemy (!) and beyooooooooooooooond."
Zeitgleich fliegt die Buzz-Stoffpuppe oder was sich sonst gerade in seiner Hand befindet in hohem Bogen durch die Luft. Weniger glücklich ist das, wenn es sich um Spielzeugautos o.ä. handelt.
Zeichen und Wunder
Jonah fieberfrei und im Kindergarten. Großes Hallo bei Erzieherinnen und Mini-Spielkameraden (kein Wunder nach 1,5 Wochen).
Ich bin ausgelastet mit Wäsche, Arbeit und bald wieder Kinder abholen (Versorgung geht dann, ganz fies, an den kranken Mann).
Ansonsten wird hier umgebaut, wie man sehen kann ...
Ich bin ausgelastet mit Wäsche, Arbeit und bald wieder Kinder abholen (Versorgung geht dann, ganz fies, an den kranken Mann).
Ansonsten wird hier umgebaut, wie man sehen kann ...
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