Thursday, August 2, 2012

Leihgabe



OUPS - falsches Kind ;O)
Ein ganz klein bisschen besonders stolz sind wir auf diese Leihgabe. Die Mutter eines Jugendfreundes des Mannes hat uns freundlicherweise diese sich seit mehr als 100 Jahren im Familienbesitz befindliche (und Gott-sei-Dank) sehr stabile Wiege zur Verfügung gestellt. Nicht nur fühle ich mich alleine durch diese Tatsache sehr geehrt, die Wiege passt perfekt in unser Wohnzimmer, wo mir dringend ein sicherer Platz für das kleine Menschlein gefehlt hat.  Uns wird dies alles noch mit dem Wissen versüßt, dass zumindest zwei namhafte schwedische Persönlichkeiten in dieser Wiege ruhten. Ihres Zeichens die großzügige "Spenderin" Ulla, eines der ersten schwedischen Topmodells in den 60ern und ihr Sohn, Nachkömmling eines bekannten amerikanischen Musikers. (Da ich Name-Dropping selbst ziemlich blöd finde, belasse ich es jetzt einfach mal bei diesen etwas wagen Angaben.)Vielleicht nutzt es ja was ... ;O)


Wach!

Diese Bilder sind von Montag, aber so irgendwie schaut der kleine Mann schon seit dem ersten Tag genau so aufmerksam (und unscharf) und wach in die Welt hinein (oder hinaus?). Mittlerweile kommt er sicherlich auch auf vier, fünf Stunden Wachzeit am Tag. Dabei scheint er nicht nur angestrengt zu versuchen, etwas zu erkennen, er lauscht auch sehr aufmerksam und in aller Ruhe, was seine Geschwister denn da so treiben.Außerdem ist er das erste unserer Kinder, dass sich in rasender Geschwindigkeit in den Schlaf meckern kann ... bis ich es zur Wiege/Wippe/zum Bett schaffe, ist es meistens schon "zu spät". Es sei denn natürlich, er hat wirklich Hunger. Und warum vergisst man eigentlich immer wieder,dass diese kleinen Menschlein in kürzester Zeit eine Unmenge an Windeln verbrauchen ... ???




Wednesday, August 1, 2012

Einsam - Zweisam

Zum ersten Mal seit rund 4,5 Wochen bin ich heute mal wieder alleine zu Hause. Wenn man von der schlafenden und friedlichen Präsenz unseres Neuzuganges mal absieht. Ein sehr komisches Gefühl auf alle Fälle. Die Zeit mit meiner Mutter und meiner Nichte war fantastisch. Es war richtig schön mal wieder geballte familiäre weibliche Gesellschaft zu haben. Im Falle meiner Mutter hatten wir schöne lange Gespräche, meine Mutter hat mit vielen Kleinigkeiten im Haushalt ausgeholfen und so zu einem reibungslosen Tagesablauf beigetragen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut das Hand-in-Hand-Arbeiten ohne groß kommunizieren zu müssen mit den Frauen aus meiner Familie klappt. Meine Nichte hat sich mehrheitlich der Kinder angenommen und auch wir hatten viele lange, schöne Gespräche und haben teilweise Tränen gelacht. Unsere Unternehmungen haben sich, aufgrund des unpraktischen Schwangerschaftsbauches und den Rückenproblemen meiner Mutter, meist auf die nähere Umgebung beschränkt, waren aber trotzdem schön. Leider hat sich der kleinste aller Männer sehr lange Zeit gelassen, sodass meine Mutter wieder in Deutschland war, als er geboren wurde. Der Abschied von beiden viel mir ohnehin schwer, wer weiß, wann ich das nächste Mal in den Genuss so vertrauter, harmonischer und vor allem weiblicher Gesellschaft komme (Wink mit dem Zaunpfahl an meine beiden Schwestern - bitte kommen! ;o) ).
Jetzt sitzt der Mann wieder im Auto auf dem Weg nach Öland, wo sich seine neue Geschäftstätigkeit befindet.  Aus logistischen und praktischen Gründen können die Kinder und ich - anders als geplant - noch nicht mitfahren und so sind heute "die Großen" im Kindergarten. Mir graut es ziemlich vor heute Nacht, da zwar eigentlich die Einbindung des neuesten Familienmitgliedes gut klappt ... aber wenn alle gleichzeitig aufwachen ... schauder .... oder auch nur die zwei Jüngsten .... dann wird es wohl doch ziemlich stressig und laut. Wir haben die Nachbarn aber vorsichtshalber schon mal gewarnt ...

Sunday, July 29, 2012

Sonntagskind

Unser Sonntagskind - oder auch das Kind für die vierte Jahreszeit - ist jetzt genau 1 Woche und 33 Minuten alt (aktuelle Uhrzeit 21:56). Ich präsentiere stolz Bilder der ersten zwei Lebenstage: 

Am Morgen nach der Geburt 

Lange Finger

... und erstaunlich "wach" ist er auch.

Kritisch Gucken funktioniert auch schon einwandfrei!
 PS: Ganz heimlich hatte ich mir ja ein Sonntagskind gewünscht, hauptsächlich weil der ursprünglich berechnete (huuust) Geburtstermin ja auf einen Montag fiel. Ich bin auch ein Sonntagskind und Sonntagskinder haben Glück - hat zumindest meine Mutter immer behauptet. ;0)

PPS: Ach ja, bevor ich es vergesse: 3550 gr und 51 cm. Alles wie gehabt also.

Wednesday, July 25, 2012

Schwimmübungen

 (Der Eintrag ist in der Zeit vom 09. Juli bis ungefähr zum 20. Juli entstanden - sätzeweise. Ich publiziere ihn nachträglich der "Vollständigkeit halber" = aus reiner Sentimentalität)

Schwimmübungen macht der kleinste aller kleinen Männer in dieser Familie nach wie vor in meinem Bauch. Den Weg nach unten scheint er dabei bisher nicht zu finden, der Kopf ist nur lose im Becken fixiert. Ich walze derweil durch die Gegend und bekomme jedes Mal einen Schreck, wenn ich unverhofft meine Reflektion in einem Schaufenster oder einem großen Spiegel sehe. Die Kinder sind mittlerweile ungeduldig und stellen teilweise Mutmaßungen an, ob es nicht vielleicht doch bis zum Winter dauert, bis der kleine Bruder kommt. Die nächste Kontrolle habe ich übrigens wieder am 24. Juli, also genau zwei Wochen nach dem berechnenden Entbindungstermin. Solange das Kind sich bewegt und die Mutter keine Beschwerden hat, sieht man hier in Schweden keinen Grund zur Panik.

Monday, July 9, 2012

Nichts ...

... gar nichts tut sich bisher am berechneten Entbindungstermin. Dafür hatte ich ein schöne Woche mit meiner Mutter und meiner Nichte bisher, wenn auch alles im Zeitlupentempo vonstatten geht. Ansonsten lassen wir uns mal überraschen, was die nächsten Tage bringen (oder nicht):

Thursday, July 5, 2012

Unheimlich

Heute gerade wurde mir ein bisschen schlecht. Irgendwie hatte ich mich durch die letzte Woche geschleppt, das Wochenende mit den Kindern alleine habe ich auch (gut sogar, wir hatten es richtig nett) überstanden, Montag dann kamen meine Mutter und meine Nichte und heute dann (geschlagene 3 Tage vor dem berechneten Entbindungstermin) habe ich die Krankenhaustasche gepackt. Und vermutlich das erste Mal wirklich über die Geburt nachgedacht. Man könnte jetzt meinen, dass man nach 3 Mal eine gewisse Routine hat ... weiß, was auf einen zu kommt ... einen nichts mehr schrecken kann ... man gelassen ist ... aber: weit gefehlt. Ich habe ehrlich ein bisschen ... die Hosen voll??? Ich hoffe nur, dass alles gut geht.
Außerdem ist es mir sehr unheimlich, dass dieses Mal irgendwie alles ... vorbereitet ist? Die Babywäsche liegt frisch gewaschen und geordnet im Schrank, alle Wäscheberge sind abgearbeitet, die Wohnung ist sauber und ordentlich, die Kinder in guten Händen, einzig der Herzallerliebste muss morgen noch wiederkommen ... wenn ich da an die Geburt von Sohn Nr. 1 denke (Mitten im Umzug) oder von Sohn Nr. 2 (nicht so richtig klar, wer auf die anderen Kinder aufpasst und wie Sohn Nr. 1 zu beruhigen war und überhaupt, die ganze Logistik war eine ganz andere) ... also irgendwie ... macht mich das nervös. Einzig durchalten bis der Herzallerliebste hier ist, muss ich noch. Denn alleine ins Krankenhaus -NO WAY. Das Gemecker muss er sich schon anhören. Mindestens.